Mit Erfolg am Kiesgrubensee

31.07.2017 19:52

Ziel: In der Session am Kiesgrubensee waren Steven und ich (Max) eine Nacht am Wasser. Wir beide durften jeweils mit zwei Ruten fschen. Mit einer Rute auf Graskarpfen bestückt mit Partikeln und mit einem Micro Pop up. Die andere Rute mit einem Snowman, bestehend aus einem Hardcore Fish Boilie in 20 mm, getoppt mit einem Fluo Lila Pop up in 15 mm (beides von Karpfenhans).

Futtertaktik: Da unser Hauptziel war, einen Graser zu überlisten, haben wir uns vor allem auf das Befüttern der Graserspots konzentriert. Diese Stellen haben wir über eine Woche täglich mit einem Partikelmix (bestehend aus Tiegernüssen, Mais, Hanf und Weizen) befüttert. Die Futterplätze haben wir Tag für Tag verkleinert, um so am Angeltag einen kleinen Spot zu haben. Die anderen Stellen wurden Großräumig mit dem Boilierohr befüttert.

Vorgehen: Als Angeltag haben wir einen besonders warmen Tag mit ca. 30°C ausgewählt und die beiden Montagen auf einer Sandbank in 70 cm Wassertiefe auf hartem und sandigem Boden abgelegt. Die Montage mit dem Snowman haben wir an der Uferzone unter einem überhängendem Baum gefischt.

Resultat: Wir hatten unser Camp um ca. 18 Uhr aufgeschlagen. Zwei Stunden später kam dann der erste Biss auf die Rute mit dem Snowman als Hakenköder. Nach einem Drill durch mehrere Krautfelder ging Steven endlich der erste kleinere Schuppenkarpfen mit 12 lbs ins Netz. Kaum lag der kleine auf der Matte, pfeift die nächste Rute ab. Die Aufregung war groß, denn es war die Rute von der Sandbank und wir wussten, dass der See große Graskarpfen beherbergt. Wir sollten Recht behalten, denn nach einem kräfteraubenden Drill, konnte Steven einen wunderschönen 22 kg Graser auf die Matte legen.