Nach langer Zeit mal wieder am Wasser

24.08.2017 18:16

Wie der Titel schon verrät ging es für mich nach längerer Zeit mal wieder ans Wasser. Da ich im Urlaub war und arbeiten musste, hatte ich nicht wirklich viel Zeit, umso mehr freute ich mich auf diese Session. Doch es sollte schwieriger kommen als ich dachte.

Erst mal vorab zum Gewässer, ich befischte einen See an der Mecklenburgischen Seenplatte. Der See ist mit einer Größe von 18,5 Hektar noch relativ überschaubar. Jedenfalls jetzt zur eigentlichen Session. Es ging am Freitag dem 18. August 2017 los, ich hatte 2 Nächte Zeit mal wieder ein paar Karpfen zu überlisten.

Da ich eine Stunde Fahrzeit zum See einplanen musste und später meine Sachen mit dem Schlauchboot über das Wasser fahren musste, fuhr ich schon um ca. 10 Uhr los. Gegen ca. 15 Uhr war ich fertig mit Aufbauen. Nur noch die Ruten mussten auf ihren Spot, doch mit welchen Boilies? Kommen wir zur der ersten Rute, dort fischte ich den Hardcore Fish Boilie von Karpfenhans getoppt mit einem 15 mm lilanen Fluo Pop Up. Diese Rute fischte ich an dem gegenüberliegenden Ufer, wo eine steile Kante abfällt. Auf den beiden anderen Ruten probierte ich es mit dem Bloody Boilie in 20 mm, jeweils mit dem pinken Dumbell Fluo Pop Up in 15 mm. So versuchte ich mein Glück.

Jedenfalls hieß es für mich jetzt endlich mal wieder entspannt am Wasser sitzen und einfach nur dieses Feeling in der Natur zu genießen. Schon am ersten Tag ging mein Bissanzeiger los, doch leider kein Karpfen sondern eine kleinere Brasse hatte sich meinen Köder geschnappt. So ging meine Rute wieder auf den Spot und ich hoffte weiter auf den ersten Karpfen der Session. Ich wusste,  dass das Gewässer einen ziemlichen guten Fischbestand beherbergt, da ich vor 2 Jahren schon mal mein Glück an diesem Gewässer versuchte.

Damals konnte ich in einer 3 tägigen Session 7 Karpfen überlisten, wo von allerdings 5 Stück kleinere Satzkarpfen waren. Egal ob klein oder groß, ich freue mich über jeden Karpfen. Doch die erste Nacht blieb Still, bis auf ein paar kurze Piepser. Auch der Tag verlief relativ ruhig, ich konnte eine weitere Brasse fangen, aber mein Zielfisch der Karpfen blieb noch aus. So musste die 2. Nacht ein Erfolg werden. Wie ihr es aus den meisten Filmen sicher kennt, gibt es zum Ende meistens ein Happy End.

Doch leider nicht bei mir, man kann sich halt nicht immer aussuchen wie es läuft. Immerhin konnte ich Insgesamt 4 Brassen fangen, die größte hatte gute 51cm. Ich muss dazu sagen, dass ich es mit einem ziemlich heftigen Wetterumschwung zu tun hatte, vielleicht lag es daran, wer weiß. Ich sprach auch mit einem anderen Karpfenangler, der auch am See saß. Er teilte mir mit, dass es bei ihm auch nicht so gut lief.

Auch wenn ich diesmal keinen Karpfen fangen konnte, versuche ich in Zukunft wieder öfter anzugreifen, dieses Gefühl am Wasser ist einfach immer wieder unbeschreiblich. Ich hoffe ihr wünscht mir Glück für meine nächsten Ansitze.

Von mir am Ende auch noch ein dickes Petri Heil und viel Glück euch noch im Jahr 2017.